schue kocht: Jetzt Bärlauch ernten!

Am Samstag in Sacrow an der Krempnitzer Straße in der Nähe des Schlosses: Ein riesiger Bärlauch-Wald! Das ist schon kein Geheimtip mehr, weil für alle genug Bärlauch für die private Ernte bereit steht. Inzwischen blüht er schon und wird allmählich bitter - also noch hin und vorsichtig mit dem Messer abschneiden. Oder auch für die Gartenanpflanzung mit den Wurzeln ausgraben - ist ja wohl nicht verboten, denn Bärlauch vermehrt sich massenhaft.
Rezepte gibts in einem ganzen Heft zum Herunterladen unter www.baerlauch.net oder in dem GU-Band "Rucola & Bärlauch". Daraus habe ich eine Bärlauchquiche ausprobiert: Toll! Ansonsten kann man auch Bärlauchpaste machen, für Spagetti und andere Pastagerichte: Geröstete Pinienkerne mit Bärlauch, Parmesan und Olivenöl in den Mixer geben und alles zerkleinern. In ein Marmeladenglas füllen und noch einen Ölfilm oben draufgeben.
Ob Bärlauch auch so stark wie Rucola belastet ist, darüber wird uns sicherlich ebeli aufklären.
schue - 2007.04.16, 11:41
Bärlauch
das ist wirklich ein tolles Waldbeet, dort in Sacrow. Wir hatten es in der Wendezeit entdeckt und waren begeistert. Damals war Bärlauch gerade im Kommen, aber noch nicht so richtig akzeptiert. Jetzt ist es ja ausgesprochen hip. Wie es sich gegenüber Nitrat verhält, weiß ich nicht. Meines wissens hat sich da noch niemand Gedanken gemacht, geschweige denn entsprechende Untersuchungen angestellt. Aber selbst wenn es nitratfrundlich wäre, was eigentlich anzunehmen ist, sollten die normalen Mengen, die wir kurzfristig damit aufnehmen können, uns nicht irritieren. Also, in unserer Küche fühlt sich Bärlauch zuhause.
Es grüßt, ebeli
P.S. Übrigens gibt es in Berlin einen Koch, der zahlreiche Bärlauchrezepte in seiner Küche verwendet. Ich habe leider den Namen seines Restaurants vergessen.