schue kocht: Einmachen mit Quitten und Holunderbeeren

Jetzt ist in der herbstlichen Einmachzeit Eile geboten, wenn noch Holunderbeeren und Quitten verarbeitet werden sollen. Die letzten Holunderbeeren finden sich noch an der Havel und ein prächtiger Quittenbaum in der Siedlung Heerstraße ist noch nicht abgeerntet, also wird es Angebote auf dem Markt geben. Für beide Früchte gilt: viel Arbeit und Fleckengefahr - Quitten zu zerkleinern, sollten nur kräftige Hände versuchen und gequetschte Fliederbeeren geben rote Flecken. Also erst einmal Vorarbeit: Zerkleinerte Quitten etwa 40 Minuten weichkochen und aus Fliederbeeren Saft herstellen - entweder durch Kochen oder noch besser durch einen Entsafter pressen. Die gekochten Quitten auf ein feines Sieb oder Tuch geben und aus dem Saft Gelee machen oder mit anderen Früchten mixen für eine Marmelade. Aus Früchterest lässt sich mit Zucker gekocht auch das beliebte Quittenbrot herstellen. Fliederbeerensaft eignet sich wunderbar für eine Mischung mit anderen dunklen Früchten (z.B. Pflaumen) für Marmeladen. Wer sich zu Weihnachten einen Quitten- oder Fliederbeerenlikör gönnen will, sollte den jetzt ansetzen. Rezepte gibt es dafür viele im Internet oder in einschlägigen Kochbüchern. Jedenfalls ist die ganze Aktion vom Pflücken über das Vorbereiten bis zum Kochen und Naschen eine gute Gelegenheit, eine ganze Familie in Trab zu bringen.
schue - 2007.10.14, 13:57