Denkmal für den "Kalten Krieg"?
Das fehlt uns noch in Berlin: der Eichkampblog zitiert einen Zeitungsartikel, nach dem ehemalige US-Militärs, die sich an die gute alte Zeit in der Abhöranlage auf dem Trümmerberg im Grunewald erinnern, diese Anlage als Denkmal für den Kalten Krieg erhalten wollen.

Dieses Vorhaben konkurriert mit dem Plan einer Yogi-Universität. Andere wollen dort gar nichts mehr haben, sondern die Fläche vom Grunewald zuwachsen lassen. So gerät in Halbjahresabständen immer wieder ein neuer Plan für das Gelände in die Schlagzeilen, damit der Bürger das Gefühl hat, dort passiert demnächst was. Tatsächlich geschieht dort aber eine permanente Zerstörung, für die das hilflose Wort "Vandalismus" herhalten muss. Wer, wie, was, warum, wo genau zerstört, ist nicht klar, weil keiner genau hinsieht und vor allem sich hinzugehen traut. Wer oder was wütet da in dieser Ruine? Und die Außenhaut dieses Objekts aus Kalten Kriegstagen wird immer löchriger und dünner, bis die Anlage in sich zusammenfällt.

Dieses Vorhaben konkurriert mit dem Plan einer Yogi-Universität. Andere wollen dort gar nichts mehr haben, sondern die Fläche vom Grunewald zuwachsen lassen. So gerät in Halbjahresabständen immer wieder ein neuer Plan für das Gelände in die Schlagzeilen, damit der Bürger das Gefühl hat, dort passiert demnächst was. Tatsächlich geschieht dort aber eine permanente Zerstörung, für die das hilflose Wort "Vandalismus" herhalten muss. Wer, wie, was, warum, wo genau zerstört, ist nicht klar, weil keiner genau hinsieht und vor allem sich hinzugehen traut. Wer oder was wütet da in dieser Ruine? Und die Außenhaut dieses Objekts aus Kalten Kriegstagen wird immer löchriger und dünner, bis die Anlage in sich zusammenfällt.
schue - 2009.01.28, 23:33