Ausflug in den Kattewinkel
Etwa 80 Nachbarn aus dem westlichen Charlottenburg bzw. aus den Kirchengemeinden der Evangelischen Friedensgemeinde und der Gemeinde Neu-Westend, der Katholischen Pfarrgemeinde Heilig Geist sowie der Anglikanischen Gemeinde St.Georges Berlin nahmen am letzten Sonnabend an einem ökumenischen Gemeindeausflug teil.

In zwei Bussen wurde durch die Mark Brandenburg gefahren. Erstes Ziel war die Klosterkirche in Jerichow, in der Gottesdienst abgehalten wurde. Danach ging es weiter in den Kattewinkel, sicherlich eine Entdeckung für viele Berliner. Denn die hier in vielen Dörfern von den Jerichower Mönchen erbauten romanischen Dorfkirchen wurden erst nach dem Ende der DDR wieder mit viel Mühe und Engagement restauriert und erforscht. Und warum heißt das Kattewinkel? Nun, weil in Wust das Herrenhaus derer von Katte steht, eben des Hans Hermann von Katte, der 1730 in Küstrin im Beisein seines Freunds und Prinzen Friedrich II, des späteren Königs (der "Alte Fritz"), auf Anlass seines Vaters (der "Soldatenkönig") geköpft wurde, weil Katte dem jungen Prinzen zur (Fahnen-)Flucht vor dem strengen Vater verhelfen wollte. Schlimme Geschichte, aber in einer schönen Gegend. Fontane hat sich darüber ausführlich in seinen "Wanderungen" ausgelassen.
Der Ausflug konzentrierte sich dann mehr auf die Kirche in Großwulkow (s. Bild), in der ausgiebig Lieder gesungen wurden. Danach ging es weiter an die Elbe nach Tangermünde, wo das nächste von Fontane beschriebene Drama der angeblichen Brandstifterin Grete Minde anstand. Aber das wurde nicht vertieft, sondern ein Orgelkonzert gehört und ergiebig Kaffee, Kuchen und Eis konsumiert. Danach ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt an der Preußenallee.

In zwei Bussen wurde durch die Mark Brandenburg gefahren. Erstes Ziel war die Klosterkirche in Jerichow, in der Gottesdienst abgehalten wurde. Danach ging es weiter in den Kattewinkel, sicherlich eine Entdeckung für viele Berliner. Denn die hier in vielen Dörfern von den Jerichower Mönchen erbauten romanischen Dorfkirchen wurden erst nach dem Ende der DDR wieder mit viel Mühe und Engagement restauriert und erforscht. Und warum heißt das Kattewinkel? Nun, weil in Wust das Herrenhaus derer von Katte steht, eben des Hans Hermann von Katte, der 1730 in Küstrin im Beisein seines Freunds und Prinzen Friedrich II, des späteren Königs (der "Alte Fritz"), auf Anlass seines Vaters (der "Soldatenkönig") geköpft wurde, weil Katte dem jungen Prinzen zur (Fahnen-)Flucht vor dem strengen Vater verhelfen wollte. Schlimme Geschichte, aber in einer schönen Gegend. Fontane hat sich darüber ausführlich in seinen "Wanderungen" ausgelassen.
Der Ausflug konzentrierte sich dann mehr auf die Kirche in Großwulkow (s. Bild), in der ausgiebig Lieder gesungen wurden. Danach ging es weiter an die Elbe nach Tangermünde, wo das nächste von Fontane beschriebene Drama der angeblichen Brandstifterin Grete Minde anstand. Aber das wurde nicht vertieft, sondern ein Orgelkonzert gehört und ergiebig Kaffee, Kuchen und Eis konsumiert. Danach ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt an der Preußenallee.
schue - 2009.05.19, 22:21