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04 Geschichte

"Der gedruckte Brockhaus ist tot!"

Und: "Im Dezember 2007 ließ der Stern 50 zufällig ausgesuchte Beiträge von Experten auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Verständlichkeit überprüfen. Testsieger wurde mit der Durchschnittsnote 1,7 Wikipedia, die Onlineausgabe des Brockhaus schnitt dagegen nur mit 2,7 ab." Zwei Zitate aus der Financial Times Deutschland vom 13.02.2008. Den vollständigen Artikel der FTD finden Sie -> hier!

Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Online-Enzyklopädie aus freien Inhalten in allen Sprachen der Welt. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen. Seit Mai 2001 entstanden so 714.233 Artikel in deutscher Sprache.

bonhoefferhaus
Bonhoeffer-Haus, Marienburger Allee 43

Seit kurzem tragen interessierte Autoren Wissen über die "Siedlung Heerstraße" unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Siedlung_Heerstraße und das "Bonhoeffer-Haus" zusammen. Übrigens, die "Siedlung Eichkamp" ist seit 2005 in Wikipedia zu finden. Lesen Sie die Seiten - vielleicht fällt Ihnen eine wichtige Ergänzung dazu ein. Vollständig sind die Einträge in der Enzyklopädie noch nicht! Hilfe, wie Sie einen Beitrag schreiben können, finden Sie hier!

PS: "Siedlung Heerstraße" lässt sich (s.o.) nicht sauber verlinken,
das Internet liebt einfach kein ß - auch nicht das ä, ö oder ü!

Cool wie in den 60ern

Mensch ist das nicht, war das nicht - na? Ja? Fiat? oder wer weiß es besser?

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Manchmal parken in der Kurländer Allee so schöne alte Karren (pardon: Karossen oder so), die aber auch zeigen, wie klein und bescheiden wir doch eigentlich waren. Obwohl: damals war man mit so einem Auto schon fast ein Playboy. (Spitzengeschwindigkeit 120 Sachen, echt!)

75 Jahre Kirchenjubiläum: Ausstellung eröffnet

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Die Friedensgemeinde in der Tannenbergallee zeigt eine Ausstellung zu 75 Jahre Gemeindegeschichte. Ein gründlicher Überblick, sehr ausführlich dokumentiert, der die Geschichtsschreibung von Siedlung Heerstraße, Eichkamp, Grünes Dreieck bis Ruhleben faktenreich ergänzt. Noch im Oktober im Gemeindehaus zu besichtigen.

Mythos Teufelsberg? Nachtrag

zum Artikel vom 13.06.07

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Die Wehrtechnische Fakultät der Technischen Hochschule Berlin wird begraben unter dem Kriegsschutt Berlins: So sieht es unter dem Teufelsberg aus!

Hitler hat seine Vorstellungen zur Hauptstadtplanung in seiner Rede zur Grundsteinlegung vorgetragen: »Es ist daher mein unabänderlicher Wille und Entschluß, Berlin nunmehr mit jenen Straßen, Bauten und öffentlichen Plätzen zu versehen, die es für alle Zeiten als geeignet und würdig erscheinen lassen werden, die Hauptstadt des Deutschen Reiches zu sein ... Zu dieser heiligen Überzeugung lege ich nun den Grundstein zur Wehrtechnischen Fakultät der Technischen Hochschule in Berlin als dem ersten Bauwerk, das im Vollzug dieser Pläne entsteht. Es soll ein Denkmal werden der deutschen Kultur, des deutschen Wissens und der deutschen Kraft.« Die Kosten waren sogar für Naziverhältnisse hoch bemessen und sollten allein für die Wehrtechnische Fakultät über 80 Millionen Reichsmark betragen. Für die Hochschulstadt wurde ein für die Hauptstadtplanung beispielloser Architekturwettbewerb ausgeschrieben, über dessen Preisgelder von 100 000 RM jedoch nie entschieden wurde. In den letzten Monaten vor Kriegsbeginn wurde nur der Bau der Wehrtechnischen Fakultät vorangetrieben, bis auch dieser wegen Materialknappheit ins Stocken geriet und schließlich gestoppt wurde. Göring hatte im Februar 1940 die Einstellung aller kriegsunwichtigen Bauprojekte verfügt; die Wehrtechnische Fakultät blieb Rohbau und erlebte nie eine Lehrveranstaltung. Hitlers Denkmal deutscher Kraft scheiterte wenige Monate nach der Grundsteinlegung an seinen eigenen wahnsinnigen Welteroberungsplänen. Der Krieg hatte, welche Ironie, den Neubau einer Kriegshochschule verhindert!

Zitat aus: »Die Berliner bauen ihre Berge selber« von Oliver Ohmann

Leserbrief per e-mail

Soldauer13

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihre Homepage ist für mich sehr interessant, da ich in den Jahren 1932 bis 1945 meine Jugendzeit im Haus Soldauerplatz 13 verbracht habe. Als Anlage sende ich Ihnen ein Bild aus jener Zeit aus meinem Album, mit primitiven Mitteln digitalisiert. Leider ist die Hausgruppe in den Kämpfen bei Kriegsende ausgebrannt.

Freundliche Grüße nach Berlin!
Helmut Streitz

Mythos Teufelsberg?

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In der heutige Ausgabe des Tagesspiegels (11. Juni 07, Seite 12) tönt es sehr spektakulär: "Speers Geheimnis unter dem Teufelsberg" - und es wird über den Verein Berliner Unterwelten berichtet, der einen Schacht graben will, um einen möglichen Bunker unter dem zugeschütteten NS-Bau zu erforschen. Das ist vielleicht gar nicht mal so dumm, weil es immer wieder Gerüchte über das Gebäude gibt, die dann endlich aufgeklärt würden. Z.B. haben wir in unserer Siedlungszeitung MITTEILUNGEN 1/2004 einen Augenzeugen zu Wort kommen lassen, der folgendes berichtete: "Nach dem Krieg spielten wir nach der Schule oft in der Bauruine, die aber schon ziemlich fertig war. Circa drei Stockwerke standen schon und waren imposant mit riesigen Natursteinen verblendet. Innen gab es zahlreiche Treppenhäuser und einige große Räume - offenbar Kinosäle - waren schon fast fertig gestellt. An den Decken sah man großflächige Hakenkreuze auf goldenem Grund: Alles Mosaiken."
Nach dem Krieg war allerdings in das Gebäude auch die Post eingezogen und was die dort entfernt hat und was nicht, wissen wir nicht. In der Festschrift zum 75. Jubiläum der Siedlung Heerstraße findet sich übrigens auch ein Beitrag über die Wehrtechnische Fakultät. Nun darf man gespannt sein, wie der Unterweltenverein den Rest des Mythos aufklärt.

Stolpersteine und ein Gedenkbuch

Stolpersteine
Klick zur Stolperstein Chronik

Für das Gedenkbuchprojekt "Juden in Charlottenburg" übergaben am 29.3.2006 im Heimatmuseum Charlottenburg Yvonne Gröning 2.600.- EUR und Wolfgang Knoll 2.500.- EUR an Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen . . .

Die Pressemitteilung finden Sie hier!

Gibt es nicht auch in unserer Siedlung Plätze für Stolpersteine?

Teufelsberg! Der Senat hat . . .

TBerg1983a
US-Luftbild von 1983

. . . gestern den Flächennutzungsplan wieder zurückgewandelt. Die Abhöranlage soll abgerissen, Wald und Wiese gepflanzt werden. Wir Nachbarn freuen uns!

Quizfrage 1

wta
Was zeigt dieses Foto?

Luftbild: © Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Die Weinlage "Teufelströpfchen" ist 35 Jahre alt!

„Von so zarten Händen gepflanzt, lassen die Rebstöcke auf üppige Trauben und damit auf einen süffigen Tropfen hoffen!“ so ein Zeitungsbericht vom 13. Juni 1970. Vor mir liegt das Tagebuch von Kurt Fettke: „Angefangen habe ich 1980 mit 20 verwilderten Rebstöcken, 1988 waren es 280“. Opa Fettke arbeitete noch mit über 90 Jahren im Teufelsberg. Da ging es aber nicht mehr mit dem Fahrrad! Sein Sohn Günther (seit gestern 80) erhielt eine Sondergenehmigung vom Forstamt, um den alten Weinbauern mit dem PKW zu seinem Berg zu bringen.

weinberg
Die wahre Geschichte vom „Teufelströpfchen“ erfordert noch einige Recherchen.

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Lesermails / -kommentare

Jeder tote Radfahrer...
Es wird Zeit, dass die meisten Autofahrer im Bezug...
Schmidt (Gast) - 2009.12.17, 00:25
Witziges Foto . . .
da steht auch DB auf den gelben Westen - also kein...
macroha - 2009.11.30, 21:29
Lesung: Intarsiensaal
Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100 - am 23....
Nemo (Gast) - 2009.11.11, 08:33
Für das Projekt
STOLPERSTEINE wurde Gunter Demnig am 4. Oktober 2005,...
macroha - 2009.10.09, 19:21
Ärger vorprogrammiert?
Bei uns in Coburg gab es auch diese tolle Aktion. Ergebnis:...
DerSilberneLoeffel (Gast) - 2009.10.09, 18:45
Nicht bis
Spandau fuhr die S-Bahn gestern Nachmittag - Ende war...
macroha - 2009.10.03, 09:19
Deal or no deal
Hallo Nachbarn, die Stellungnahme der Stadträtin...
bege (Gast) - 2009.09.30, 15:49
Was können Nachbarn...
Da kann man nicht meckern: Besorgte Nachbarn beobachten...
schue - 2009.09.30, 11:07
Danke
für die tolle Spielidee, es war ein richtig schönes...
E18 (Gast) - 2009.09.22, 11:06
Adresse:
Ev. Kirchengemeinde Neu-Westend Eichenallee 47 - 53...
macroha - 2009.09.20, 21:04

Eichkamp-News Aktuell

Silvesterfeier im Gemeindehaus
von zi51a Seit 1995 feiern alljährlich rund...
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Letzte Chance in 2009: Café Zikade
von z51a von 15-18h im Gemeindehaus Eichkamp.
e18 - 2009.12.14, 00:34
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e18 - 2009.12.04, 00:22
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e18 - 2009.12.04, 00:07

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