Unsere Gaslaternen. Weg damit?
44 000 Gaslaternen repräsentieren als traditionelle Straßenbeleuchtung Berlins ein technisches Kulturdenkmal besonderer Art, eine kostbare Sehenswürdigkeit, um die uns andere Städte beneiden.

Der Senat will diese Laternen loswerden. Nun hat die Firma STADTLICHT GmbH den Auftrag, die 186.000 elektrischen sowie die 43.800 gas-betriebenen Leuchten „professionell zu managen“. Das soll wohl heißen - Originalton: “Stadtlicht erstellt Konzepte für die Umrüstung von alten Gaslaternen auf moderne elektrische Beleuchtung“.
Ältere Bewohner unserer Siedlung werden sich noch daran erinnern, dass wir uns schon einmal für unsere Laternen einsetzen mussten. Die GASAG hatte Ende 1972 begonnen, den Leuchtenaufsatz vom Mast abzunehmen und durch die moderneren, servicefreundlichen Aufsätze des Typs BAMAG zu ersetzen. Eine junge Nachbarin sammelte hier in den Straßen Unterschriften für einen entsprechenden vom Verfasser entworfenen Protestbrief. Die GASAG war beeindruckt und lenkte ein, die Laternen blieben so, wie wir sie heute noch erleben. Aber das kann sich ändern, wenn die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ihren Plan rigoros zu Ende führt. Dann werden die Bürgersteige auf-gegraben, die Gasanschlüsse entfernt, Stromkabel verlegt und schlimmstenfalls neue Elektroleuchten aufgestellt.
Wenn die Bewohner unserer Siedlung meinen, wir sollten vorsorglich gegensteuern, gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens, wieder ein Protestschreiben mit unseren Unter-schriften an entsprechender Stelle zu übergeben, oder, zweitens, wirksamer, den Sied-lerverein zu ersuchen, in dieser Sache aktiv zu werden. Eine Sofortaktion besteht darin, Firma Stadtlicht zu zeigen, dass uns die Laternen hier wichtig sind. In diesem Sinne habe ich dort am 9. August per eMail gemahnt, die Laternen in der Marienburger Allee mit den Nummern 3, 7 und Nr. 14 nun endlich zu reparieren. In den anderen Straßen defekte Laternen aufzuspüren, überlasse ich den dortigen Anwohnern. Kontakt mit Stadtlicht entweder per Service-Telefon 40902 – 220 oder mit eMail Sc-berlin@stadtlicht.de.
(Der ungekürzte Beitrag erscheint im nächsten Jahrbuch der Siedlung Heerstraße).
Günter Hilbert

Der Senat will diese Laternen loswerden. Nun hat die Firma STADTLICHT GmbH den Auftrag, die 186.000 elektrischen sowie die 43.800 gas-betriebenen Leuchten „professionell zu managen“. Das soll wohl heißen - Originalton: “Stadtlicht erstellt Konzepte für die Umrüstung von alten Gaslaternen auf moderne elektrische Beleuchtung“.
Ältere Bewohner unserer Siedlung werden sich noch daran erinnern, dass wir uns schon einmal für unsere Laternen einsetzen mussten. Die GASAG hatte Ende 1972 begonnen, den Leuchtenaufsatz vom Mast abzunehmen und durch die moderneren, servicefreundlichen Aufsätze des Typs BAMAG zu ersetzen. Eine junge Nachbarin sammelte hier in den Straßen Unterschriften für einen entsprechenden vom Verfasser entworfenen Protestbrief. Die GASAG war beeindruckt und lenkte ein, die Laternen blieben so, wie wir sie heute noch erleben. Aber das kann sich ändern, wenn die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ihren Plan rigoros zu Ende führt. Dann werden die Bürgersteige auf-gegraben, die Gasanschlüsse entfernt, Stromkabel verlegt und schlimmstenfalls neue Elektroleuchten aufgestellt.
Wenn die Bewohner unserer Siedlung meinen, wir sollten vorsorglich gegensteuern, gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens, wieder ein Protestschreiben mit unseren Unter-schriften an entsprechender Stelle zu übergeben, oder, zweitens, wirksamer, den Sied-lerverein zu ersuchen, in dieser Sache aktiv zu werden. Eine Sofortaktion besteht darin, Firma Stadtlicht zu zeigen, dass uns die Laternen hier wichtig sind. In diesem Sinne habe ich dort am 9. August per eMail gemahnt, die Laternen in der Marienburger Allee mit den Nummern 3, 7 und Nr. 14 nun endlich zu reparieren. In den anderen Straßen defekte Laternen aufzuspüren, überlasse ich den dortigen Anwohnern. Kontakt mit Stadtlicht entweder per Service-Telefon 40902 – 220 oder mit eMail Sc-berlin@stadtlicht.de.
(Der ungekürzte Beitrag erscheint im nächsten Jahrbuch der Siedlung Heerstraße).
Günter Hilbert
schue - 2009.08.14, 16:57









