Auch an diesem Haus (Marienburger 48) wurde in den letzten 20 Jahren immer wieder liebevoll restauriert und modernisiert. Hauseingangstreppe und Stuckeinfassung werden aktuell erneuert. Planung, Auschreibung und Bauleitung von siedlungsvertrauten Architekten (sie wohnten hier viele Jahre) in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt. Eine perfekte Ausführung ist gesichert, es gibt Garantie und die Kosten lassen sich von der Steuer absetzen.
In der Marienburger Allee wurden gerade zwei drei Fledermausgauben nachgebaut. Der Schornstein ist ebenfalls neu, aber aus alten Steinen aufgemauert. Auch die Ziegel werden eine Überraschung – ich werde hier berichten.
Als ich dem Hausbesitzer zu seinem „Rückbau“ auf den äußerlichen Ursprungszustand gratulierte, kam im Gespräch das Thema natürlich auch auf das Wohlbefinden im Haus – ohne die großen Fenster. Die verblüffende Antwort: „Wir fühlen uns nicht mehr wie in einem Aquarium! Gefühlsmäßig sind die Räume im Haus kaum dunkler geworden, an Lebensqualität haben wir sehr gewonnen.“ Der äußere Anblick spricht für sich! Sogar der Berliner Zaun wurde wieder rekonstruiert.