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05 Denkmalschutz

Unsere Gaslaternen. Weg damit?

44 000 Gaslaternen repräsentieren als traditionelle Straßenbeleuchtung Berlins ein technisches Kulturdenkmal besonderer Art, eine kostbare Sehenswürdigkeit, um die uns andere Städte beneiden.

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Der Senat will diese Laternen loswerden. Nun hat die Firma STADTLICHT GmbH den Auftrag, die 186.000 elektrischen sowie die 43.800 gas-betriebenen Leuchten „professionell zu managen“. Das soll wohl heißen - Originalton: “Stadtlicht erstellt Konzepte für die Umrüstung von alten Gaslaternen auf moderne elektrische Beleuchtung“.
Ältere Bewohner unserer Siedlung werden sich noch daran erinnern, dass wir uns schon einmal für unsere Laternen einsetzen mussten. Die GASAG hatte Ende 1972 begonnen, den Leuchtenaufsatz vom Mast abzunehmen und durch die moderneren, servicefreundlichen Aufsätze des Typs BAMAG zu ersetzen. Eine junge Nachbarin sammelte hier in den Straßen Unterschriften für einen entsprechenden vom Verfasser entworfenen Protestbrief. Die GASAG war beeindruckt und lenkte ein, die Laternen blieben so, wie wir sie heute noch erleben. Aber das kann sich ändern, wenn die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ihren Plan rigoros zu Ende führt. Dann werden die Bürgersteige auf-gegraben, die Gasanschlüsse entfernt, Stromkabel verlegt und schlimmstenfalls neue Elektroleuchten aufgestellt.
Wenn die Bewohner unserer Siedlung meinen, wir sollten vorsorglich gegensteuern, gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens, wieder ein Protestschreiben mit unseren Unter-schriften an entsprechender Stelle zu übergeben, oder, zweitens, wirksamer, den Sied-lerverein zu ersuchen, in dieser Sache aktiv zu werden. Eine Sofortaktion besteht darin, Firma Stadtlicht zu zeigen, dass uns die Laternen hier wichtig sind. In diesem Sinne habe ich dort am 9. August per eMail gemahnt, die Laternen in der Marienburger Allee mit den Nummern 3, 7 und Nr. 14 nun endlich zu reparieren. In den anderen Straßen defekte Laternen aufzuspüren, überlasse ich den dortigen Anwohnern. Kontakt mit Stadtlicht entweder per Service-Telefon 40902 – 220 oder mit eMail Sc-berlin@stadtlicht.de.
(Der ungekürzte Beitrag erscheint im nächsten Jahrbuch der Siedlung Heerstraße).
Günter Hilbert

Weg mit dem Winterdreck!

In dieser Woche betreibt die Berliner Stadtreinigung professionelle Straßenreinigung in unserer Siedlung.

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Mit der Hand ist es gut, danke. Aber mit der Maschine wurde vor einigen Tagen doch etwas zu heftig über die Bürgersteige gefahren. Vorsicht, ist doch denkmalgeschützter Boden, das empfindliche Pflaster!

Infoabend über Denkmalschutz in der Siedlung Heerstraße

Mit über 50 Teilnehmern war der Infoabend gut besucht. Der Architekt und frühere Vorsitzende des Siedlervereins, Eckart Kuntzsch, gab einen gründlichen Überblick zum Thema und die Architektin und Nachbarin Heike Wittenbecher stellte in einem Exkurs eine Typologie der ab den 1920er Jahren erbauten Häuser mit ihren baulichen Besonderheiten vor.

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Aus den Fragen und Diskussionsbeiträgen der Teilnehmer ergab sich, dass viele Nachbarn das Thema Denkmalschutz bei Umbauten an ihren Häusern sehr ernst nehmen und entsprechende Antragsverfahren auch strikt beachten. Bei aller Bereitschaft zu angemessenen Veränderungen an den Häusern zeigten sich aber auch unterschiedliche Erfahrungen beim Umgang mit den Ämtern. Gerade deshalb erwies sich der Erfahrungsaustausch als sehr wichtig, um sich gegenseitig Hinweise zu geben und die Praxis auszuwerten. Es wird in diesem Blog künftig zum Thema diverse Einzelbeiträge geben, die dann hier auch ausführlich diskutiert werden sollten, denn das Thema ist nun einmal ein Dauerbrenner, wie der Abend gezeigt hat.

Erinnerung: Dienstag erster Themenabend zum "Denkmalschutz"

Die Interessengemeinschaft Siedlung Berlin-Heerstraße e.V. eröffnet die Vereinsaktivitäten im Jahr 2009 mit einem Informationsabend zum "Denkmalschutz in unserer Siedlung".

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Wer sich auf das Thema vorbereiten will, sollte im Jubiläumsheft von 1996 nachlesen, wie im Mai 1995 die Siedlung als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt wurde (S. 12). Dies war kein Akt "von oben", sondern Ergebnis vieler vorangegangener Initiativen, Ausstellungen zur Siedlungsgeschichte, Diskussionen der Nachbarn und Anträgen des Vereinsvorstands an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz. Interessant ist auch die Lektüre des Jubiläumsheftes sowie des Fotobandes von 2006 sowie diverser Ausgaben der Siedlungszeitung im Hinblick auf den historischen Baubestand in unserer Siedlung. Eine systematische Auflistung der Bauphasen ab 1920 und der Haustypen mit Reproduktionen der historischen Architekturzeichnungen, die das ursprüngliche Bild der Häuser verdeutlichen, findet sich ebenso im Jubiläumsheft.
Soweit die Grundlagen. Auf dem Abend sollen nun ganz konkrete Fragen der langfristigen Werterhaltung der Häuser besprochen werden, die von der Farbwahl über die steuerliche Förderung bis zur energetischen Sicherung reichen können.
Nicht nur Vereinsmitglieder sind eingeladen, auch alle Interessierte und Freunde der Siedlung.
Die Veranstaltung findet im Gemeindehaus der Evangelischen Friedensgemeinde in der Tannenbergallee 6 statt. Beginn: 20 Uhr. Referent: Eckart Kuntzsch.

Themenabend am 17.2.2009 zum Denkmalschutz

Der Vorstand der Interessengemeinschaft Siedlung Berlin-Heerstraße e.V. lädt zu einem Themenabend "Denkmalschutz in unserer Siedlung" ein - Referent: Eckart Kuntzsch

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Ort und Zeit: Gemeindehaus der evangelischen Gemeinde Tannenbergallee, 20.00 Uhr.
Das Bewahren des optischen Erscheinungsbildes unserer Häuser ist ein wichtiger Faktor für den langfristigen Werterhalt. Was aber ist beispielsweise bei der Farbwahl, bei der steuerlichen Förderung, bei gleichzeitiger energetischer Sanierung zu beachten?
Ziel des Abends ist der lockere Austausch untereinander. Offen gebliebene Fragen sollen gesammelt und schriftlich zur Beantwortung an die Denkmalschutzbehörde geleitet werden.
Nichtmitglieder und neue Nachbarn sind selbstverständlich auch herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion!

Neue Zaunreihe in der Boyenallee

Der lange weiße Zaun vor den "Bahnerhäusern" in der Boyenallee gegenüber dem S-Bahnhof wurde kürzlich zu einem großen Teil völlig erneuert.

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Das sieht nun nach dem unschönen Zerfall in den letzten Jahren wieder gut aus und erhält ein historisches Kuriosum in der Siedlung Heerstraße. Nirgendwo sonst trifft man in den Alleen auf eine so komplett erhaltene Ursprungsanlage. Die weiße Zaunreihe wirkt immer wie die Einflugschneise in die Siedlung, die auch bei Dunkelheit Orientierung bietet. Für Generationen von Studenten aus dem internationalen Studentendorf war die Antwort auf die Frage nach ihrem Weg: "Zuerst der weißen Linie nach, dann rechts, links, rechts, links...".

Eingangsverschönerung II

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Seit vergangener Woche schmückt ein weiterer Türnachbau unsere Siedlung -
vom Denkmalschutzamt abgesegnet und gefördert!

Eingangsverschönerung

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Auch an diesem Haus (Marienburger 48) wurde in den letzten 20 Jahren immer wieder liebevoll restauriert und modernisiert. Hauseingangstreppe und Stuckeinfassung werden aktuell erneuert. Planung, Auschreibung und Bauleitung von siedlungsvertrauten Architekten (sie wohnten hier viele Jahre) in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt. Eine perfekte Ausführung ist gesichert, es gibt Garantie und die Kosten lassen sich von der Steuer absetzen.

Vorbildliche Denkmalpflege!

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In der Marienburger Allee wurden gerade zwei drei Fledermausgauben nachgebaut. Der Schornstein ist ebenfalls neu, aber aus alten Steinen aufgemauert. Auch die Ziegel werden eine Überraschung – ich werde hier berichten.


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Update 11.03.07

Fast jedes Haus

unserer Siedlung steht unter unter Denkmalschutz!
Haben Sie Fragen dazu - gerne werden wir versuchen zu antworten!


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