06 Kummerkiste

Volksabstimmung / THF

Abstimmung-THF

78,3% der Berliner interessierten sich wenig für das Thema, gingen nicht zur Wahl oder kreuzten bei NEIN.

THF / Airport Berlin Tempelhof

Wie oft genießen wir am Wochenende unsere Terrasse oder die Gartenidylle ohne von den überwiegend einmotorigen Störenfrieden in der Luft genervt zu werden? Was haben sie über einer dicht besiedelten Großstadt zu suchen? Wie oft werden die vorgeschriebenen 600 Höhenmeter unterflogen? Wie oft drehen sie im Landeanflug auf Tempelhof noch schnell ein/zwei Runden um "unseren" Funkturm?

THF-Nein

Gehen Sie am Sonntag zur Volksabstimmung



Nach Angaben der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung besteht ein viel höheres Absturzrisiko kleiner Maschinen - die eben oft von weniger erfahrenen Privatfliegern gesteuert werden. Der tödliche Absturz einer einmotorigen Beech-craft B 36 TC am 24. Mai 2001 (Himmelfahrt) war tragisch, aber kein Zufall: der Flughafen ist von dicht besiedelten Wohngebieten umgeben und Notlandeflächen außerhalb des Flughafengeländes sind nicht vorhanden. Das Sicherheitsrisiko ist deshalb sehr hoch.

Schweinestaat

titelte Franziska Walser am 20. März ihren sehr interessanten Artikel in der FTD.
Die Eichkamp-News berichtete am 8. und 9. April.

Bei uns wird die Selbsthilfe geprobt - Vicent stellte in der Kurländer Allee sein Schild auf - natürlich in Augenhöhe der Tiere.

Vincent-Schild

Wildschweine, Hunde, Katzen und weitere Haustiere. Betreten Verboten!

Einbetonierte Bäume

wie auf dem Bild in Madrid

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wollen wir aber nicht in der Siedlung Heerstraße haben. Woher die Straßenbäume in der südlichen Metropole ihr Wasser beziehen, wäre noch eine interessante Frage, bei uns jedenfalls wurde bei jungen Bäumen sogar ein Patenschaftsmodell diskutiert, damit einzelne Nachbarn im Sommer für genügend Wässerung sorgen. Bei soviel Fürsorge zum Baum in der natur- und waldnahen Siedlung ist es nun kein Wunder, dass sich einige Bewohner ärgern, wenn nun teilweise die Erdflächen um die Alleenbäume versiegelt werden. Dies geschieht, nachdem die Wasserwerke ihre Rohrarbeiten abgeschlossen haben und die freigelegten Straßenteile wieder verschließen. Warum dort nicht wie vorher einfach nur Erde aufgeschüttet, sondern betoniert wird, mag nach dem Motto geschehen: "Da parken ja eh Autos." Aber stop! Gefragt wurden die Anwohner wohl nicht, ob sie diese Veränderung wollen und auf der Jahresversammlung hatte der Sprecher der Wasserwerke angekündigt, dass die alten Zustände wieder hergestellt werden sollen. Und wenn nun auch der Soldauer und der Kurländer Platz über Nacht mit Beton versiegelt werden?

Schwergängige Tür zum S-Bahnhof Heerstraße

Immer Ärger mit der Tür:

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Wer von der Boyenallee am Morgen gut gefrühstückt schwungvoll die Tür zum S-Bahnhof aufreißen will, muss - uff! - mit ganzem Körpereinsatz eine Stemmübung vollziehen und mit dem Fuß die aufgestoßene Tür kurzfristig sichern, aber sie wieder schnell wieder loslassen, damit man in den Innenraum springen kann, denn nun knallt das Eisenungetüm wieder zu. (Hier wird sofort klar, was "barrierefrei" heißt und nicht gegeben ist). Die arme vietnamesische Blumenverkäuferin lächelt dazu asiatisch weise und muss doch wohl täglich an die hundert Mal diese Szene beobachten. Auch ist an dieser Tür eine Kavaliersübung - besonders das galante Aufhalten der Tür für die nachfolgende Dame - völlig unmöglich, weil die Schwerkraft so unwiderstehlich zum Schließen strebt. Aber natürlich erhebt sich hier kein Bürgerprotest, sondern jeder führt seinen eigenen Kampf mit diesem Kraftsportinstrument. Ob ein Tropfen Öl Erleichterung schafft?

Wildschweine fressen Rasen weg!

Nein, Wildschschweine wühlen sich in das Wurzelwerk der Erde hinein, aber der Effekt ist: Der Rasen ist weg!

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Wenn das so weiter geht, dann ist der Soldauer Platz bald ohne Rasenfläche. Und das ist er jetzt auf der einen Seite ohnehin, weil sich dort die Wasserwerke in die Erde wühlen. Wer hat da noch den Überblick - der Staat darf rechtmäßig wühlen und der Wildsau kann man das Wühlen nicht verbieten. Und später sät der Siedlerverein den Rasen wieder neu aus.

Null Durchblick

gewähren manche S-Bahnscheiben.

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Doch auf dem Weg zur Arbeit hat man ja viel Zeit, die kryptischen Handschriften junger Zeitgenossen zu entziffern. Hier lese ich z.B. den Namen MANDY - oder? Kann sein, denn so heißen wohl heute manche Mädchen. Aber soll das nun eine Liebeserklärung sein? Darunter kann man entziffern FUCK. Merkwürdige Annäherung! Früher hatte man im Wald ein Herz in die Baumrinde geritzt und da mitten hinein den Namen der Angebeteten gesetzt.

Spur des (Verzehr)Mülls in unseren Straßen

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Die Schweine können nichts dafür, aber trotzdem - in manchen Menschen steckt eine Sau, die sich gern mit Unrat umgibt. (Wir vielen Ausnahmen bestätigen ja nur die Regel). So berichtet heute der Tagesspiegel, wie sich der Rathausplatz in Neukölln zur Müllkippe entwickelt und sich trotzdem viele Neuköllner über das Etikett "Sozialbezirk" ärgern. Nun zu uns: Sozialbezirk wird die Siedlung Heerstraße nicht, aber die Wegwerffreste in den Straßen der Siedlung nehmen trotzdem zu (daran ändert auch nichts die vornehme Bezeichung "Alleen"). Hier wirkt jedenfalls das simple Gesetz, dass ein weggeworfenes Papiertaschentuch eine Bierdose nach sich zieht usw.

Eigentlich ein Fall für unser Sauberteam BSR: Und wo bleiben nun die von der Werbung uns so warm ans Herz gelegte Knuddeljungs mit den großen Besen? Demnächst kommt ihr? Danke, aber wir sollten nicht warten, denn das Nachahmen müllt uns immer weiter zu. Also liebe Nachbarn, hebt auf, was saumäßig herumliegt, denn nur so stoppen wir die Einmüllung unserer netten Siedlung. Die BSR kommt bestimmt demnächst und übernimmt die Kosmetik und das ist dann auch gut so.

Wieviel Licht brauchen unsere Straßen in der Nacht?

Geköpft wurde wieder mal eine Laterne in der Boyenallee - Rowdytum schafft dunkle Strecken, die beim Halloween noch ganz witzig sein können, aber manchen Nachbarn doch unheimlich sind.

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Die historischen Lampen sind ja ganz schön und in Berlin muss es viel schinkeln, aber sind wir alle so romantisch, dass uns das Dunkle näher liegt als die beleuchtete Nacht? Ein Blick nach Spanien (z.B. Grananda im Bild) zeigt, dass dort die Straßen in der Nacht ganz schön hell sind.

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Nun gut, dort könnte an allen Ecken Flamenco getanzt werden, während wir in Deutschland lieber den nächsten Arbeitstag planen, aber trotzdem: Ich finde es hier in der Siedlung zu dunkel, gerade auch weil wir zu den abendlichen Spaziergängern gehören und gerne etwas mehr Licht hätten.

Geschichten vom Lampenputzen

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Schön, dass auf der Bahnstrecke an der Siedlung Heerstraße trotz der Streikaktionen bei der S-Bahn immerhin noch die Signallampen geputzt werden - denn Licht macht optimistisch und signalisiert den normalen Funktionsbetrieb.
Pech hatten dagegen die Bewohner der Waldschulallee, als nach einer Lampenwartung das Licht ausging. Eine Anwohnerin berichtete darüber in der letzten Sonntagsausgabe des Tagesspiegel:
"MEISTER LAMPE. Charlottenburg. Waldschulallee. Man schaut aus dem Fenster. Huch, da hat jemand eine Leiter an die schöne, alte Gaslaterne gelehnt. `Die ist in Ordnung, die brennt jeden Abend´, sagt man. `Routinewartung´, entgegnet der Mechaniker. `Heute ist Charlottenburg dran.´ Abends bleibt die Gaslaterne dunkel.

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Zufall, keine Montage.
Als alter Wassersportler ist mir die Tradition als...
macroha - 2008.05.13, 20:13
Prost bei Durchblick!
Übrigens Blickachse: In einer TV-Sendung über...
schue - 2008.05.13, 20:00
Unsere Briefträgerin
Bei dem Berg muss sie ja sausen und dennoch: Bei uns...
ebeli - 2008.05.09, 22:53
Bekanntes Gesicht, unbekannter...
so ist das nun mal mit Leuten, die unseren alltäglichen...
schue - 2008.05.09, 09:39
Hier noch einmal die...
des Senats aus dem Jahre 1995 auf unsere Fragen - als...
macroha - 2008.05.07, 20:38
Ein schöner und...
der mich völlig überzeugt. Als Kunstbetrachter...
schue - 2008.05.05, 09:07
Danke Schön!
Erst seit ich selbst einen Blog habe, weiß ich...
suschna (anonym) - 2008.05.03, 23:43
Herzlichen Glückwunsch!
In unserer Siedlung wohnen bereits zwei Schwestern...
Kröte (anonym) - 2008.05.03, 15:45
Ich war´s nicht.
Ich war´s nicht.
PENELL (anonym) - 2008.04.29, 21:13
Ist ja witzig -
jetzt benutzt Jemand "mein Synonym M17." Das hab ich...
macroha - 2008.04.28, 22:38

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e18 - 2008.05.10, 07:48
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von FW32 Bestimmt jeder kennt ihn – den kleinen...
fw32 - 2008.05.09, 06:41
Noch´n Eichkamp
von e18 ...hat der Kurländerplatz hier gefunden....
e18 - 2008.05.08, 06:14
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